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Brüssel: die Show des Elektroautos

22 Januar 2010

Alle zwei Jahre zeigen sich die Automobilhersteller auf der “European Motor Show Brussels” mit ihren Neuheiten. Die 88. Ausgabe des von der FEBIAC organisierten Salons für Autos und Motorräder steht dieses Jahr im Zeichen der technologischen Revolution, wie das diesjährige Motto ausdrückt: “Unterwegs in die Zukunft”.

Wohl sind einige Marken in Brüssel nicht anwesend, darunter Bentley, Cadillac, Hummer, Lamborghini und Maserati, dennoch feierten einige Marken in Brüssel Weltpremieren, wie der Citroen C-Zero, der Fiat Doblo Family, der Ford S-Max, der Ford Galaxy, der Hyundai i30 Ecosport und der Mini One Cabrio. 

Europäische Premieren sind: der Audi A8, der Nissan 370Z Roadster, der Alfa Romeo Brera Italia Indepent, der Fiat 500 1.3 Miet 95 PS oder der Boxster Spyder von Porsche.

Der Brüsseler Salon gibt einen Einblick in die derzeit fortschrittlichsten und umweltfreundlichsten Technologien. So ist gleich eine ganze Halle (Palais 11) für Elektrofahrzeuge und saubere Technologien reserviert. Die neuesten Motorengenerationen und leistungs-effiziente Getriebesysteme, Sicherheits- und Komfortausstattungen, eine Vielzahl von nützlichen Fahrhilfen – nicht zuletzt solche für geringeren Verbrauch – aerodynamische Errungenschaften, Bremsen, Reifen, Beleuchtung – es gibt kein Detail beim Automobil, das nicht von dem Fortschritt überholt und neugestaltet wurde.

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Citroen C-Zéro

Das Elektrofahrzeug wird jetzt von den Großen ernst genommen

Es ist nicht zu übersehen: in den Hallen des Heysel geht es um Hybrid- und Elektroantrieb. Einige Hersteller begnügen sich nicht nur mit Prototypen oder Konzept-Fahrzeugen, sondern kommen mit Fahrzeugen, die noch vor 2012 auf den Markt kommen werden. Wie der C-Zero von Citroen, der in Brüssel, genau wie der iOn, sein Pendant von Peugeot, Weltpremiere feiert. Zu bemerken allerdings, dass das Fahrzeug, das bei der Entwicklung von diesen beiden Modellen Pate stand, der Mitsubishi iMIEV ist. Von dem fahren schon eine ganze Anzahl in Japan und in London. Die Käufer in Europa werden sich allerdings noch bis Jahresende gedulden müssen. 

Zu erwähnen, dass Peugeot mit dem BB1 ebenfalls ein Konzept-Auto vorstellt. Realer sind da die Renault Fluence ZE und ZOE ZE, die in 2011 in den Verkauf kommen. Der Mini-e macht gerade Testfahrten unter realen Bedingungen, nämlich in den USA, in Berlin und in London, mit insgesamt 600 Einheiten, die hier und da unterwegs sind. Volvo und Ford dagegen setzen ihre Elektromotoren in existierenden Modellen, nämlich dem C30 BEV respektive dem Focus, ein. Ein Kleinwagen namens Tazzari Zero kommt jetzt in den Handel und wendet sich vornehmlich an junge Stadtbewohner. Auf der eigens für den Salon angelegten Test-und Demonstrationspiste wurde außerdem der Tesla Roadster vorgestellt.

Andere Hersteller setzen auf Hybrid-Antrieb. Hier haben die Honda Insight, Toyota Prius und Lexus mittlerweile Konkurrenz bekommen, darunter von Modellen mit einigen originellen Lösungen. Wie die Elektro/Diesel Hybrid-Modelle von Peugeot (3008 Hybrid 4) und Citroen (Konzept REVOLTe). Oder wie der Opel Ampera, der mit hoher Autonomie beeindruckt. Dazu benutzt er einen Elektromotor zum Antrieb der Räder, während ein kleiner, sparsamer Benzinmotor einen Generator antreibt, der die Li-on Batterien speist. Dieser Prototyp erreicht damit eine Autonomie von 500 km. Da will Toyota als Leader nicht zurückstehen: neben dem Auris Hybrid arbeitet Toyota an einem Prius Plug-In. Den kann man zuhause an der Steckdose aufladen.

Nähere Informationen finden Sie auf der Internetseite der "European Motor Show Brussels, 2010".

 

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